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Wenn aus Stunden plötzlich Sekunden werden.

Die nächste Entwicklungsstufe von KI hat begonnen. Während klassische KI vor allem reagiert und Antworten liefert, geht Agentic AI einen Schritt weiter: Sie plant, entscheidet und führt Aufgaben eigenständig aus. Nicht als Werkzeug im Hintergrund, sondern wie ein digitaler Mitarbeiter, der Prozesse aktiv begleitet.

Was heute noch nach Zukunft klingt, verändert bereits jetzt den Alltag in Unternehmen.

Ein aktuelles, einfaches Beispiel aus dem Handwerk:
 
Was früher für die Erstellung einer Offerte ein bis zwei Stunden benötigte, verändert sich heute grundlegend. Bisher mussten Anfragen gelesen, Leistungen geprüft, frühere Projekte verglichen und Preise aus ERP- oder Kalkulationssystemen übernommen werden. Oft kamen interne Rückfragen oder das Zusammensuchen verschiedener Dokumente hinzu. Anschliessend wurden Texte formuliert und die Offerte kontrolliert. Gerade im hektischen Alltag ging dabei viel Zeit verloren. Mit Agentic AI verändert sich dieser Ablauf grundlegend.
 
Ein digitaler Agent analysiert die Anfrage automatisch, erkennt die gewünschten Leistungen, greift auf bestehende Preisstrukturen, frühere Projekte und relevante Dokumente zu und erstellt daraus innert Sekunden eine vollständige Offerte. Gleichzeitig werden Inhalte geprüft, Formulierungen optimiert und die Vollständigkeit kontrolliert. Auf Wunsch wird sogar die passende E-Mail bereits vorbereitet. Am Ende liegt eine versandbereite Offerte vor. Was früher Stunden dauerte, benötigt heute teilweise weniger als 30 Sekunden.

Was grosse Unternehmen vormachen, funktioniert auch im KMU

Ein eindrückliches Beispiel liefert IKEA. Zwischen 2021 und 2023 bearbeitete der KI-Chatbot «Billie» rund 3,2 Millionen Kundenanfragen und löste davon 47% selbstständig. Dadurch konnten 13 Millionen Euro an Kosten eingespart werden.
 
Der eigentliche Erfolg entstand jedoch erst danach. Statt die frei gewordenen 8’500 Mitarbeitenden abzubauen, analysierte IKEA jene 53% der Anfragen, welche die KI nicht beantworten konnte. Dabei zeigte sich, dass viele Kundinnen und Kunden persönliche Einrichtungsberatung suchten. Aus dieser Erkenntnis entwickelte IKEA einen neuen Remote-Beratungsservice. Das Resultat: Bereits im ersten vollständigen Jahr erwirtschaftete dieser neue Geschäftsbereich 1,3 Milliarden Euro Umsatz – rund 3,3% des gesamten IKEA-Umsatzes. Bis 2028 soll dieser Anteil auf 10% steigen.
 
Genau darin liegt auch für KMU die Chance. KI spart nicht nur Zeit und Kosten. Sie macht sichtbar, wo neue Dienstleistungen, Beratungsangebote oder Geschäftsmodelle entstehen können. Wer KI strategisch einsetzt, gewinnt nicht nur Effizienz, sondern erkennt Potenziale, die im Tagesgeschäft oft verborgen bleiben.

«Unternehmen gewinnen Zeit zurück, während Prozesse selbstständig arbeiten.»

Agentic AI kann heute Anfragen priorisieren, Offerten vorbereiten, Termine koordinieren, Inhalte erstellen, oder Kundenanfragen beantworten. Im Hintergrund arbeiten dabei mehrere spezialisierte KI-Agenten zusammen, die Informationen analysieren, Entscheidungen vorbereiten und konkrete Aufgaben ausführen. Dadurch entstehen Systeme, die nicht mehr nur reagieren, sondern eigenständig handeln und ganze Abläufe koordinieren können.

 

Für Unternehmen entsteht daraus ein enormes Produktivitätspotenzial. Mitarbeitende gewinnen Zeit zurück für Kunden, Qualität und strategische Entscheidungen, während repetitive Prozesse automatisiert im Hintergrund ablaufen. Wer einmal erlebt hat, wie Prozesse plötzlich in Sekunden statt Stunden funktionieren, erkennt schnell, dass hier weit mehr entsteht als reine Automatisierung.

 

Deshalb wird Agentic AI für viele Unternehmen nicht einfach ein Trend bleiben, sondern zunehmend zu einem neuen Standard werden. Die Frage ist längst nicht mehr, ob diese Entwicklung kommt, sondern wie früh Unternehmen beginnen, sie sinnvoll für sich zu nutzen.

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DesignMind steht für über 25 Jahre Erfahrung im digitalen Raum. Ueli Kürschner begleitet Unternehmen seit den späten 90er-Jahren – zu einer Zeit, als interaktive Anwendungen noch Neuland waren. Bereits 1998 entstanden erste Projekte für nationale und internationale Marken wie Peugeot, Siemens oder Orange.

Was damals mit der Überzeugung begann, neue Wege konsequent zu gehen, ist heute ein über Jahrzehnte aufgebautes Team, das Strategie, Design, Technologie, Prozessoptimierung und künstliche Intelligenz verbindet. Gemeinsam entwickeln wir digitale Lösungen, die Unternehmen effizienter machen, Prozesse weiterentwickeln und Sichtbarkeit gezielt in messbare Wirkung überführen – von der ersten Einordnung bis zur erfolgreichen Umsetzung.

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