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Er packt den Wandel

Der Dozent neigt sich über den Tisch. Er zögert kurz, dann sagt er: «Aus dir wird nie ein klassischer Grafiker.» Am Tisch sitzt Ueli Kürschner. Er ist Anfang zwanzig und besucht den Vorkurs der Kunstgewerbeschule. Im ersten Moment spürt Kürschner die Enttäuschung, danach meldet sich ein Gedanke: «Ich mache das! Niemand bringt mich davon ab.»

Dieser Tag liegt 25 Jahre zurück. Aus Ueli Kürschner ist in der Tat kein «klassischer» Grafiker geworden – aus ihm wurde ein Designer. Eine Person, die das Neue im Möglichen sucht und findet.

Das zeigt sich schon 1997. Für seine Diplomarbeit konzipiert, recherchiert und programmiert er eine interaktive Stadtkarte, bedienbar via Touchscreen. Das erste iPhone mit Touchscreen geht erst zehn Jahre später über den Ladentisch.

Gleich darauf gründet er seine erste Firma und anderthalb Jahre später folgt der nächste Schritt: Mit Partnern beginnt er, interaktive CD-ROMs und Websites zu entwickeln. Nationale und internationale Marken wie Peugeot und Siemens werden auf das Unternehmen aufmerksam und setzen auf dessen Dienste. Das Unternehmen reiht Erfolg an Erfolg. Es ist eine Zeit des Aufbruchs – des Aufbruchs ins Digitale.

Wirken und bewirken – so lautet Kürschners Leitidee seit Anbeginn seiner Karriere. «Ich möchte den Wandel mitprägen, aktiv darauf einwirken. Es geht darum, den Blick vom Gewohnten zu lösen und die Perspektive zu wechseln. So erkennt man die Einwirkmöglichkeiten – die Chancen, die in jeder Veränderung stecken.»

Dieser «Chancenblick» – wie er das nennt – führt dazu, dass er 1999 nebenberuflich zu unterrichten beginnt. Dem Fach gibt er gleich selbst den Namen, nämlich Screendesign. «Das war absolut neu damals. Heute würde man von UI/UX-Design sprechen.»

2004 bricht Kürschner erneut auf. Er gründet eine Firma für Markengestaltung. Zu seiner Kernkompetenz wird Brandmanagement in all seinen Facetten, lang bevor dieser Begriff in aller Munde ist.

«Design ist die Fähigkeit,
einen Wandel zu ermöglichen»

«Brand und Design greifen ineinander. Der Brand gibt den Inhalt vor, das Design die Form», sagt er. «Ein Brand muss in der Lage sein, Vertrauen zu wecken und zu bedienen. Menschen an das Unternehmen zu binden, an seine Produkte, seine Services, das ist das Ziel.»

Was das heisst, beweist er 2017 ein weiteres Mal. Mit der Gründung von «helvetisch interior» übersetzt er überzeugendes Möbeldesign in preisgekrönte Tische. Damit entsteht ein neuer Brand mit internationaler Ausstrahlung. Ein Brand, der Menschen bewegt.

«Design ist aber mehr als Formgebung, mehr als Gestaltung. Design ist eine Denk- und Herangehensweise, die auf jede Fragestellung angewandt werden kann. Design ist die Fähigkeit, einen Wandel zu ermöglichen.»

Ein solcher Wandel ist die digitale Transformation. Auf beiden Gebieten, dem Wandel und dem Digitalen, ist Kürschner mehr als bewandert. Er ging selbstbewusst neue Wege, pionierhaft setzte er neue Technologien ein.

DesignMind ist die Essenz dieser Erfahrungen – und der nächste Schritt einer stetigen beruflichen Entwicklung. Designer, Unternehmer, Pionier, Berater, Ideengeber, Ermöglicher, das vereint Kürschner in seiner Person. Sein Know-how bildet die DNA von DesignMind.

«Ich mache das! Niemand bringt mich davon ab.» Ein Gedanke mit enormer Kraft. Ueli Kürschner verdankt ihm seinen Erfolg.

2012 trafen sich Ueli Kürschner und Claudio Moro zum ersten Mal. Es ging damals um ein Interview für ein Magazin. Seither kreuzen sich ihre Wege immer wieder.
Dieser Text entstand nach ihrer letzten Begegnung.
Claudio Moro ist freier Texter/Konzepter, Redaktor und Ghostwriter.

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